MINT-EC-Schule

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„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun...“

Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begleitet uns bereits seit der Jahrhundertwende und ist im Rahmen unseres Schulprogramms auch weiterhin ein Leitgedanke für unser zukünftiges Handeln.

Am Sonntag, den 7. September, lud der General-Anzeiger Bonn bereits zum 37. Mal zum traditionellen Wandertag in der Region. Für optimale Rahmenbedingungen sorgte in diesem Jahr die Wahnbachtalsperre in Siegburg-Seligenthal.

In dieser Woche startet ein besonderes Projekt am HBG: Zehn Schülerinnen und Schüler arbeiten im Rahmen eines Projektkurses in der Q1 unter der Leitung von Carsten Dittmer, Fachlehrer für Sozialwissenschaften, ein Jahr lang mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) zusammen. Sie erhalten täglich die Zeitung druckfrisch und kostenfrei nach Hause geliefert. Ziel ist es, insbesondere den Wirtschaftsteil genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch nicht nur passiv-lesend, sondern auch praktisch-schreibend. Das Projekt zielt damit auf ein vertieftes Verständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge und das Sammeln von Erfahrungen im journalistischen Arbeiten.

Ende August war die CDU-Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Lücking-Michel zu Gast am HBG. Im Rahmen der losen Veranstaltungsreihe „Schule trifft... Politik", die schon von so prominenten Politikern wie Guido Westerwelle oder Norbert Röttgen besucht wurde, stellte sich die Bonnerin einer lebhaften Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe, die anfangs rund um das Thema Bildung kreiste.

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Ob es nicht besser sei, den Föderalismus im Bildungssektor aufzugeben, wollten Leona Rodenkirchen und Katja Christoph (Q2) wissen. Dem Vorschlag erteilte die Politikerin eine Absage: „Warum soll Berlin festlegen, was der Grundlagentext ihres Deutsch-LKs ist? Zuviel Gedankensteuerung brauchen wir hier nicht."Scherwin Balali kritisierte das seiner Meinung nach zu frühe Sortieren unseres Schulsystems und erntete Zustimmung: „Wir müssen genauer hinschauen, wo die Talente verborgen liegen." Schulwechsel müssten leichter gemacht werden. Weitere Themen waren der Konflikt in der Ukraine sowie der Krieg in Syrien/Irak. Den Vorwurf Martin Schommers, Deutschland kritisiere Russland v.a. aus Angst vor einem Abdrehen des Gashahnes im kommenden Winter nicht, ließ Lücking-Michel nicht zu: „Wir stehen kopfschüttelnd vor dem, worauf Putin es offensichtlich anlegt." Weitere Sanktionen seien in konkreter Vorbereitung, da die Zeichen gegenwärtig leider auf Aggression stünden. Eine zentrale Frage ihrer politischen Arbeit als Abgeordnete zielte auf den Krieg in Syrien/Irak: Ob sie bei der Diskussion um Waffenlieferungen Deutschlands an kurdische Peschmerga-Krieger nach ihrem Gewissen oder nach ihrer Fraktion entscheide, wollte Martin Schommers, Schülersprecher am HBG, wissen. „Wir werden vielleicht sogar noch darüber diskutieren müssen, welche aktive Rolle die Bundeswehr im Irak spielen wird, doch aktuell ist das im Nordirak nicht sinnvoll. Dies ist eine Frage, die jeder Abgeordnete mit seinem Gewissen ausmachen muss. Aber eines ist klar: Ein Nicht-Handeln kann genauso schuldig machen wie ein aktives Eingreifen." Als einziger Mittelstufenschüler fasste sich Mohamed Mourad (9c) ein Herz und wollte wissen, ob Deutschland genügend Flüchtlinge aus Syrien aufnehme. Hier sparte Lücking-Michel nicht mit deutlichen Worten: „Nein, 10 000 Menschen sind nicht genug. Das ist eine lächerliche Zahl, wenn man mal schaut, wie viele Flüchtlinge von Jordanien aufgenommen werden."

Timotheus Schwake