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„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun...“

Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begleitet uns bereits seit der Jahrhundertwende und ist im Rahmen unseres Schulprogramms auch weiterhin ein Leitgedanke für unser zukünftiges Handeln.

 Diese Frage stellten sich die EK-Kurse der Jahrgangsstufe EF während der Exkursion ins Rheinische Braunkohlerevier am 29.06.2017. Hier ein paar Eindrücke einiger Schülerinnen und Schüler :

Braunkohle 2017 2

„Wir sind zuerst zum Tagebau Garzweiler II gefahren und haben diesen von einer Aussichtsplattform aus besichtigt. Anschließend haben wir Besuch von einem Mitarbeiter des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bekommen, der uns einen Einblick in den Abbau und Handel von Braunkohle gegeben hat. Uns wurde erklärt, welche Risiken und Gefahren Braunkohle birgt, warum trotzdem an ihr festgehalten wird und welche Erweiterungsplanungen es in der Region gibt.“

Tobias Doms

 

« Les hommes ? Quelles sont les conséquences sociales ? D’un côté, RWE crée des emplois mais de l’autre, quand on veut élargir la mine, les villages proches doivent être déplacer. Nous avons visité « Immerath », un village abandonné. RWE donne aux villageois une nouvelle maison dans un nouveau village et la majorité accepte l’offre, mais d’autres ne veulent pas quitter leur terre natale. Juridiquement, ils ont peu de chance de gagner contre RWE. En faisant un tour en village, nous avons senti la tristesse en voyant des décombres, des excavatrices et l’abandon des maisons. »

Natalie Schürmann

 

„Im Hambacher-Forst leben Aktivisten, welche den Wald vor der Rodung schützen wollen oder sie zumindest verlangsamen wollen. Sie leben dort in Baumhäusern und erzeugen dort ihren eigenen Strom, wodurch sie ihren Laptop benutzen können. Allerdings haben sie dort keine Dusche, Kühlschrank oder Toilette. Dinge, ohne die wir uns gar nicht mehr vorstellen können zu leben. Doch um den Abbau der Braunkohle zu stoppen, leben sie dort und erledigen ihre Geschäfte in Eimern. Bewohner aus dem in der Nähe liegenden Dorf, welches auch schon halb verlassen ist, bringen den Aktivisten im Wald Essen und lassen sie einmal in der Woche bei ihnen duschen. Einer der Aktivisten hat uns erzählt, dass die Polizei oft kommt und die Aktivisten aus ihren Baumhäusern vertreibt und die Bäume in diesem Gebiet abholzt. Sie nehmen die Aktivisten mit auf die Wache und sperren sie dort in Zellen ein. Doch die Aktivisten kommen jedes Mal zurück. Der Aktivist, mit dem wir gesprochen haben hat erzählt, dass er in den letzten 4 Jahren 12 Mal von der Polizei mitgenommen. Für 30 Aktivisten kommt die Polizei mit an die 200 oder mehr Polizisten. Um die Aktivisten von ihren Baumhäusern zu vertreiben, kommen sie mit Hebelbühnen und zerstören die Baumhäuser, um die Aktivisten mitnehmen zu können.“

Franziska Burau

N. Klinsmann/D. Palmowski/C. Schneider