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„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun...“

Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begleitet uns bereits seit der Jahrhundertwende und ist im Rahmen unseres Schulprogramms auch weiterhin ein Leitgedanke für unser zukünftiges Handeln.

Wir, die Schüler des Erdkundekurses der 10. Klasse des Hardtberg-Gymnasiums, haben am 11.04.2018 eine Exkursion in das rheinische Braunkohlerevier gemacht. Dabei haben wir uns ausschließlich mit dem Tagebau Garzweiler und dem Tagebau Hambach auseinandergesetzt. Vor Ort konnten wir sowohl die Perspektive und Meinung von Mitgliedern einer Bürgerinitiative, von Campaktivisten, welche im Hambacher Forst situiert sind und von einem Vertreter von RWE zu dem Thema Braunkohleabbau in Deutschland erfahren.

Anna und Janna

Zuerst besuchten wir das Aktivistencamp im Hambacher Forst. Die Menschen, die in dem Camp leben, wohnen in Baumhäusern, die sie selber gebaut haben. Der Aktivist, der unsere Fragen beantwortet hat, berichtete uns, dass er seit fast 5 Jahren dort lebt, die meisten anderen Aktivisten aber nur Teilzeit dort leben, oder einige auch nur für einige Tage dort leben. Auf die Frage hin, wie das Dorf versorgt wird, erzählt er uns, dass die Aktivisten unter anderem von Dörflern unterstützt werden, indem sie den Aktivisten erlauben ihre Wasservorräte bei ihnen aufzufüllen. Als ich ihn danach fragte, was er konkret durch die Waldbesetzung erreichen wolle, antwortete er mir, dass er zuerst einmal die Nutzung und den Abbau von Braunkohle ablehne und deshalb diesen stoppen wolle. Außerdem wäre er gegen die Atomkraft, Waffenindustrie und die Nutzung von Chemikalien.

Nora und Svea

 

Während die Gruppe, welche in den Hambacher Forst fuhr, die Widerständler kennenlernte, beschäftigte sich die andere Gruppe mit allgemeinen Informationen über den Braunkohleabbau. Ein Mann, welcher uns in einem umgesiedelten Ort namens „Manheim“ einen Vortrag hielt, klärte uns über den Tagebau bzw. Braunkohleabbau, die Umsiedlung, Grundwasserprobleme und dadurch entstehende Bergschäden auf.

Leonie und Lisa

 

Der Vertreter von RWE war der Meinung, dass der Abbau von Braunkohle nachhaltig sei, da in Deutschland 25% des Stroms durch Braunkohle erzeugt werden und jeder Mensch diesen Strom für verschiedene Geräte und Tätigkeiten benutzt. Außerdem schaffe der Tagebau, im größten Braunkohlerevier in Europa, viele Arbeitsplätze. Wir haben erfahren, dass nach dem Abbau der Kohle wieder neue Wald- und Landwirtschaftsflächen, sogenannte Rekultivierungsflächen entstehen. Ein weiterer Vorteil ist die Importunabhängigkeit von anderen Ländern. Bei der Rundfahrt durch das Revier haben wir einige interessante Fakten über den Schaufelradbagger erfahren. Uns wurde unter anderem erklärt, dass der Bagger ca. 120 Millionen Euro kostet, über 20.000 PS besitzt und sein Schaufelrad einen Durchmesser von 14 Metern hat.

Dominik J. und Dominik S.