MINT-EC-Schule

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„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun...“

Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begleitet uns bereits seit der Jahrhundertwende und ist im Rahmen unseres Schulprogramms auch weiterhin ein Leitgedanke für unser zukünftiges Handeln.

Skifahrt Gruppe

Die alljährige Skifahrt der EF, auf die sich alle gefühlt seit der fünften Klasse freuten, stand im Februar auf dem Programm. Am Samstag, dem 17.02. ging es bereits um 6 Uhr morgens los. Trotzdem kamen wir erst um 18 Uhr in unserer Unterkunft „Schöne Aussicht“ in Pfunds, Österreich an, geplant war 15 Uhr. Der Anreisestau und starker Schneefall verzögerten alles. Am Abend schleppten wir dann noch unsere Skimaterialien von der Ausleihe in die Unterkunft und aßen wie jeden Abend österreichische und leckere Hausmannskost. Nach dem Essen wurden die Ski- und Snowboard-Gruppen bekanntgegeben in denen wir in dieser Woche gemeinsam gefahren sind. Hierbei waren „Gruppe 5“ die Anfänger und „Gruppe 1“ die Profis. Jede Gruppe wurde von einem „Ski“-Lehrer betreut. Mit von der Partie waren Frau Siemoneit, Frau Leipold, Frau Keune, Frau Guth, Frau Wilk und Frau Stauder (als Ersatz-Skilehrer), Herr Eglitis, Herr Imberg, Herr Hörr und 65 Schüler und Schülerinnen der EF des Hardtberg-Gymnasiums.


AQXX8757 neuAm Sonntag standen wir wie jeden Tag, auch wenn es uns schwer fiel, um 8 Uhr auf, um zu frühstücken und Skischuhe und Helm anzuziehen. Die Stöcke und die Skier trugen wir in den ersten Tagen zur nicht ganz nahegelegenen Bushaltestelle und um 9 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus in das große Skigebiet Nauders am Reschenpass. Hier standen einige von uns dann zum ersten Mal auf Skiern. Auch, wenn es anfangs vielen von uns schwerfiel, klappte es bereits am zweiten Tag zunehmend besser. Um 12 Uhr gab es dann die wohlverdiente Mittagspause auf der Alm. Danach ging es nochmal bis 15 Uhr auf die Piste und anschließend in die Unterkunft. Dort gab es dann noch Abendessen und die Vorträge über Skimaterialien und wie man sich in einem Skigebiet verhalten muss. Anschließend wurden wir auch über die Verleihung des „Pistenaffens“ aufgeklärt. Dieses ehrenwerte Amt darf die Person bekleiden, welche am Tag davor die „dämlichste, lustigste, verpeilteste…“ Aktion beging. Und davon gab es reichlich. Als Pistenaffe muss man über seiner Skibekleidung ein Affenkostüm tragen. Wie jeden Abend hatten wir danach bis 23 Uhr Freizeit und konnten im Gemeinschaftsraum noch den Abend mit Kartenspielen, Kicker oder Billard verbringen.
Am Montag ging es dann nach Italien in das Skigebiet „Schöneben“, welches seinem Namen alle Ehre macht. Hier gab es schöne, breite Pisten und leckeren Kaiserschmarrn. Für viele war dieser Tag ein wahres Highlight. Auch bei uns Anfängern klappte es schon um einiges besser als am Tag zuvor. Nun ging dieser Tag auch zu Ende und wir fuhren wieder nach Pfunds, wo wir dann zu Abend aßen und die Vorträge „Gliederung, Entstehung und Formung der Alpen“ und „Alpine Gefahren“ hörten. Zudem kürten wir unseren ersten Pistenaffen, Anna. An diesem Tag hatte Anna nämlich die Skischuhe von Memyar gegriffen, welche „gleich aussahen“. Da Memyar jedoch an diesem Tag krank war und zu Hause blieb und Anna erst im Bus darauf aufmerksam gemacht wurde, konnten die beiden schlecht tauschen und Frau Leipold musste Annas Ski auf Memyars Schuhe umstellen, was etwas dauerte.
Am dritten Tag fuhren wir, genau wie am Sonntag dann wieder nach Nauders und verbrachten den Tag dort. Am Abend hörten wir dann die Referate über das „Klima der Alpen“ und den „Tourismus in den Alpen“. An diesem Tag wurde Shayan zum Pistenaffen gekürt. Bereits am ersten Tag wurde uns häufig und eindringlich gesagt, die Skipässe nicht in der Nähe des Handys aufzubewahren. Leider wollte Shayan dies partout nicht wahrhaben und packte den Skipass in seine Handyhülle. Dies hatte zur Folge, dass der Skipass nicht mehr funktionierte und er somit den Skiliftverkehr aufhielt. Man sollte denken, dass man aus Fehlern lernt, aber Shayan hatte exakt denselben Fehler bereits einen Tag zuvor in Schöneben begangen, als er nur knapp dem Pistenaffen entwich.
Mittwoch fuhren wir wieder nach Nauders ins Skigebiet, feilten an unserer Skitechnik und einige von uns konnten dabei mit Carvelinos fahren. Das sind kleine, kurze Skier, mit denen man leicht Kurven fahren kann. Am Abend hörten wir dann die Vorträge über die „Auswirkungen des Tourismus und die ökologischen Folgen des Skifahrens“. An diesem Tag wurde Herr Imberg aufgrund von mehrfachen Verzählens eines Mathelehrers zum Pistenaffen gewählt.
Der Donnerstag war unser letzter Skitag mit Abschlussrennen in Nauders. An diesem Tag wurde Janna Weber zum Pistenaffen gewählt.
Um 12 Uhr durften alle einen Probelauf durch den Riesenslalomkurs fahren, bevor 12:45 Uhr der offizielle Renn-Start begann. Alle Schüler, egal ob Snowboard oder Ski, egal ob Anfänger oder Könner nahmen am Rennen teil und sogar einige Lehrer. Am Nachmittag durften wir mit unseren Freunden in kleinen Gruppen fahren. Die Siegerehrung am Abend ergab, dass Laurin der schnellste Schüler und Katharina die schnellste Schülerin war. Am Abend gingen wir dann noch in den A-Club um den letzten Abend zu feiern.
Am Freitagmorgen machten wir uns dann leider schon wieder auf unsere Heimreise.
Alles in allem war die Skifahrt eine unvergessliche Zeit, welche wir gerne verlängert hätten. Es war sehr harmonisch und es hat uns als Stufe näher zusammengebracht.
Julia und Alina